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Presse

PC 1715 wird demnächst in Peking gezeigt

19.12.2022
Außenansicht des Tsinghua University Art Museum. Foto: © Tsinghua University Art Museum

Seit März 2021 ist ein im Büromaschinenwerk Sömmerda hergestellter PC 1715 aus der Sammlung des Historisch-Technischen Museums in Europa und Asien auf Reisen – im Rahmen der Wanderausstellung „Deutsches Design 1949-1989. Zwei Länder, eine Geschichte“. Vorbereitet hat diese das Vitra Design Museum, eines der führenden Designmuseen der Welt, in Kooperation mit der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. In der großen Gesamtschau präsentiert das Vitra Design Museum die Deutsche Designgeschichte der Nachkriegszeit.

Nach Stationen im Vitra Design Museum sowie im Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (bis Februar 2022) ist die von der Wüstenrotstiftung unterstützte Designschau international unterwegs und wird in renommierten Kunst- und Designmuseen gezeigt. Dies noch bis 2025.

Aktuell befindet sich die Schau mit ihren Ausstellungsobjekten – und damit auch der PC 1715 – in Peking, wo sie für die Präsentation im Tsinghua University Art Museum vorbereitet wird. Eröffnet werden soll die Ausstellung am 10. Januar 2023. Ausstellungsende ist im April kommenden Jahres. Nächste Station 2023 für die Wanderschau ist das Möbelmuseum in Wien.

Der PC 1715, auch robotron 1715 genannt, war der verbreitetste Büro-Computer in der DDR. Entwickelt wurde das Design vom vielfach ausgezeichneten BWS-Formengestalter Wolfgang Schneider.

Zum Einsatz kam der mit einem 8-Bit-Prozessor, 64 KB-Arbeitsspeicher und zwei 5,25 Zoll Diskettenlaufwerken ausgestattete Rechner in Industrie, Forschung und Verwaltung. Und das nicht nur in der DDR, sondern auch in weiteren Staaten des damaligen Ostblocks – vor allem in der Sowjetunion.

Foto: © Tsinghua University Art Museum

 

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