Sömmerda
Heimat im Thüringer Becken

JavaScript ist deaktiviert
Bitte aktivieren Sie JavaScript in Ihrem Browser, um den vollen Funktionsumfang dieses Internetangebotes nutzen zu können.

Natur- und Baumschutz

Aktion „Bäume für Sömmerda“

Martin Luther:
„Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“.

Berliner Aktionskünstler Ben Wagin, dessen Lebensthema der Baum ist:
„Wer Bäume pflanzt, der wurzelt“.

Antoine de Saint-Exupéry:
„Wenn man eine Eiche pflanzt, darf man nicht die Hoffnung hegen, nächstens in ihrem Schatten zu ruhen.“

Die Stadt Sömmerda beabsichtigt, nachhaltiges Engagement für die Umwelt verstärkt in den Fokus zu setzen, wodurch die Bürger*innen der Stadt Sömmerda „grüner“ denken und handeln sollen.

Dazu soll im Rahmen des Projektes „Bäume für Sömmerda“ eine Reihe von Baumpflanzungen an ausgewählten Standorten durchgeführt werden. Die Stadt ist dabei auf Unterstützung durch bürgerschaftliches Engagement angewiesen. Das bedeutet, dass ein Baum erst nach dem Erreichen eines Spendenziels von 500,00 €, welches die Pflanzung des Baumes, inklusive Anschaffung samt einer 3-jährigen Fertigstellungs- und Entwicklungspflege umfasst, gepflanzt wird. Die Pflanzung erfolgt jeweils im Herbst eines Jahres.

Um dieses Projekt „Bäume für Sömmerda“ erfolgreich durchzuführen, wird ein Konzept entwickelt, welches unter anderem eine „Baumkarte“ beinhaltet, in der die Standorte und das bisherige Spendenaufkommen dargestellt werden.

Was steckt dahinter?

Die Sömmerdaer*innen sollen für das Thema „Baum in der Stadt“ sensibilisiert werden und durch Eigeninitiative mittels Spenden eine l(i)ebenswerte Umwelt schaffen. Mit Ihrer Spende würde so ein aktiver Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt sowie maßgeblich zur Verschönerung der Stadt Sömmerda mit seinen Ortsteilen geleistet werden. Bäume sind wichtig, denn sie erfüllen verschiedenste ökologische und optische Aufgaben wie beispielsweise für saubere Luft zu sorgen, Schatten und wild lebenden Tieren einen Lebensraum zu bieten sowie das Stadtbild zu bereichern. Es wäre sehr wünschenswert, wenn sich in Sömmerda eine Tradition entwickeln könnte, einen Baum zur Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis zu pflanzen. Das Pflanzen eines Baumes bedeutet nämlich, etwas Bleibendes zu hinterlassen.

Baumkarte

Wie können Sie das Projekt unterstützen?

1. Einzelbaumspenden

Sie können mit einem Betrag von 500,00 € einen Baum im Stadtgebiet Sömmerda spenden. Hierzu suchen Sie sich einen Baum aus der Baumkarte aus, füllen das Formblatt „Spendenformular“ aus und schicken es an die Stadtverwaltung Sömmerda.

2. Sammelspende

Sie können einen Betrag Ihrer Wahl, ab 50,00 € für einen bestimmten Baum, den Sie aus der Baumkarte auswählen, spenden. Ihre Spende wird dann mit anderen Spenden zusammengefasst. Ist der Betrag von 500,00 € für einen Baum erreicht, erfolgt dessen Pflanzung.

„Spendenformular“

Das Ausfüllen des Formblattes ist aus datenschutzrechtlichen und organisatorischen Gründen erforderlich. Sollten Sie allerdings das Formblatt nicht ausfüllen wollen, können Sie selbstverständlich trotzdem spenden. Dann wird Ihre Spende als anonyme Spende für allgemeine Baumpflanzungen oder einen Baum, der sein Spendenziel fast erreicht hat, genutzt.

Spendenkonto:

Stadtverwaltung Sömmerda
Sparkasse Mittelthüringen
IBAN DE26 8205 1000 0125 0143 33
BIC HELADEF1WEM
Verwendungszweck: VW 5840 Bäume für Sömmerda, Baumnummer sowie Anschrift der/des Spender/s*in zur Ausfertigung der Spendenquittung

Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung.

Sobald das Spendenziel für einen Baum erreicht wird, wird die/der Spender*innen über den Pflanztermin informiert.

Formblatt Spendenformular

Wieso wird dieses Projekt „Bäume für Sömmerda“ umgesetzt?

Bäume an Straßen und in Parkanlagen prägen das Erscheinungsbild unserer Stadt. Sie verbessern durch Sauerstoffproduktion, CO2 -Bindung, Staubfilterung und Schattenbildung nachhaltig das Stadtklima. Außerdem bieten Bäume Wind- und Lärmschutz, stellen sowohl ein Versteck als auch eine Nahrungsquelle dar, vor allem aber schaffen sie Lebens- und Wohlfühlräume.

Bäume sind mit einer großen Symbolik behaftet und stehen für den Lauf der Zeit, für Wachstum, Langfristigkeit, Dauerhaftigkeit und Glauben an die Zukunft. Durch Bäume und das damit verbundene Pflanzdatum können schöne Erinnerungen geschaffen werden und Vergangenes aufleben. Durch das Pflanzen einen Baumes wird ein aktiver Teil zum Klimaschutz beigetragen. „Ihr“ Baum wird im Laufe seines Lebens CO2 binden, die Artenvielfalt stärken und die Bodenerosion verringern.

(„Wie kann gespendet werden“)

Welche Baumarten werden gepflanzt?

Es werden sowohl heimische als auch neue klimaresistente Baumarten gepflanzt.

Die heimischen Bäume und Pflanzen haben es schwer sich den widrigen Wetterverhältnissen und Klimaschwankungen anzupassen, von heißen Sommern mit langen Trockenzeiten, unbarmherzigen Stürmen im Frühjahr und Herbst mit starken Überschwemmungen sind nur einige Beispiele, die problematisch für die Pflanzenwelt sind. Dazu kommen auch Krankheiten durch Pilze, Viren, Bakterien und Schädlinge, gegen die die heimischen Bäume leider keine Resistenzen aufbauen können. Doch es gibt auch einige Bäume, die schon von Natur aus mit den veränderten Wetterbedingungen gut zurechtkommen können und relativ klima- und krankheitsresistent sind.

Die Standortbedingungen sind von großer Bedeutung, denn danach gilt es die „richtige“ Baumart zu finden. Je anspruchsloser die Baumart in Bezug auf Boden, Nährstoffe und Klima sind, desto besser eignet sie sich. Aus Gründen der Verkehrssicherheit sind zusätzliche Anforderungen wie beispielsweise das Wuchsverhalten, die Art des Laubes, der Blüten und Früchte von Bedeutung.

Es spricht auch nichts dagegen, heimische und „Klimabäume“, die unter erschwerten klimatischen Bedingungen problemlos gedeihen, an einem Standort zu kombinieren. Artenvielfalt bietet das größte Potenzial für die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge. Darüber hinaus stellt die pflanzliche Biodiversität die Voraussetzung dar, um Lebensräume für wild lebende Insekten und Tiere in Städten zu schaffen bzw. zu erhalten. Daneben bestehen auch ästhetische Erwartungen, denen Bäume in der Stadt entsprechen und die für Abwechslung und Vitalität im Straßenbild sorgen sollen.

Die entsprechende Baumart ist am jeweiligen Standort in der „Baumkarte“ ersichtlich.

Kann ich einen Standort für die Pflanzung eines Baumes vorschlagen?

Zur Charakterisierung von Pflanzstandorten gelten die Kriterien wie Bodenqualität und Wurzelraum,

Wasserverfügbarkeit und -versorgung, Klimaaspekte wie Temperatur und Windexposition sowie das Potenzial für Schadstoffeinträge und mechanische Belastungen.

Die festgelegten Standorte wurden also unter Beachtung vieler Faktoren, wie Wuchshöhe, Kronendurchmesser und Schattentoleranz aber auch Eigentumsverhältnisse, Abstandsflächen und bereits vorhandene Bepflanzung in der Umgebung unter Einbeziehung verschiedener Fachämter und -abteilungen festgelegt. Daher besteht leider keine Möglichkeit einen Standort selbst zu wählen.

Die festgelegten Standorte können der „Baumkarte“ entnommen werden.

Baumkarte

Wann wird gepflanzt?

Im Herbst eines Jahres werden Baumpflanzungen nach Erreichen den Spendenziels durchgeführt. Der Betriebshof legt einen Termin fest.
 

 

Warum werden Bäume gefällt?

 

Die Kommunen unterliegen einer Verkehrssicherungspflicht. Durch regelmäßige Baumkontrollen wird der Zustand eines jeden Baumes beurteilt. Neben dem Erreichen des physiologischen Alters, können Bäume aber auch krank werden, wie durch Trockenheit und Schädlinge. Daher erfolgen Fällungen aus Verkehrssicherheitsgründen.

Daneben sind Pflege- und Schnittmaßnahmen, die fachlich kompetent ausgeführt werden, notwendig.

Für Baumaßnahmen werden Ausgleichsmaßnahmen geschaffen. Die Regelungen der Baumschutzsatzung werden dabei natürlich immer beachtet.

 

Warum benötigt die Stadt Sömmerda die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger für die Pflanzung der Bäume?

 

Bäume bieten zahlreiche ökologische, ästhetische und wirtschaftliche Vorteile, verursachen aber auch Kosten. Neben der Investition in die Planung, Beschaffung und Pflanzung des Baums, treten auch laufende Kosten für die Baumkontrolle, -pflege und -versorgung auf. Auch die Bewässerung, das Beseitigen von Blättern und Zweigen sowie notwendige Korrekturschnitte und andere Pflanzenschutzmaßnahmen führen zu finanziellem Aufwand.

 

Jeder sollte in seinem Leben einen Baum gepflanzt haben, so sagt man. Bäume und Grünflächen gehören in einer Stadt zu einer guten Lebensqualität dazu. Um die Attraktivität und Aufenthaltsqualität des eigenen Lebensumfeldes in Sömmerda maßgeblich zu verbessern, kann jeder Einzelne hier seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Denn nie war es so einfach, das Klima zu schützen und Gutes zu tun.

Der „Spendenbaum“ kann auch ein Geschenk mit emotionaler Geste darstellen. Lebensstationen wie Geburten oder Hochzeiten sind ideal, um die Hauptpersonen mit einem Baum zu beschenken.

„Wie können Sie sich das Projekt unterstützen?“

 

Woher weiß ich, dass meine Spende ausschließlich für die Pflanzung von Bäumen eingesetzt wird?

 

Die Spendeneinnahmen sind zweckgebunden und können somit nur für den Zweck der Pflanzung des Baumes verwendet werden. Die Spendengelder werden auf einem Verwahrkonto verbucht und nach Rechnungslegung der Pflanzung aus selbigem bezahlt.

Eine Spendenquittung wird Ihnen ausgestellt.

„Wie kann gespendet werden“

 

Was passiert, wenn der gespendete Baum trotz Pflege eingeht?

Die Spendeneinnahmen sind sowohl für die fachgerechte Pflanzung des Baums als auch für eine dreijährige Fertigstellungs- und Entwicklungspflege angedacht. In diesem Zeitraum wird der Baum vollständig gepflegt. Dazu zählen Leistungen, wie das Bewässern, Düngen, Freischneiden und Lockern. Bei der Ausführung der Leistungen ist außerdem zu kontrollieren, ob Krankheits- oder Schädlingsbefall vorliegt bzw. Wildverbiss.

Mit der Pflanzung eines Baumes beginnt seine Dokumentation. Dazu wird ein Baumkataster, in dem unter anderem der Standort, die Baumart und -sorte, das Alter und die Qualitätsstufe sowie das Pflanzdatum festgehalten werden, geführt. Mittels dieses Baumkatasters werden die weiteren Pflegemaßnahmen geplant bzw. deren Ergebnisse aufgezeichnet.

​​​​​​​„Baumkarte“

In der sogenannten „Baumkarte“ sind die Standorte der Bäume, für die gespendet werden kann oder bereits gespendet wurde, aufgelistet. Außerdem ist der Stand des Spendenaufkommens ersichtlich.

Weitere Fragen?

Julia Becker, Sachbearbeiterin Abteilung Umwelt
Tel.: 03634 350223
E-Mail: j.becker(at)stadtsoemmerda.de

Dagmar Becker, Sachgebietsleiterin Grünanlagen, Betriebshof
Tel.: 03634 316436
E-Mail: d.becker(at)betriebshof-soemmerda.de

Lena Kob, Sachbearbeiterin Stadtmarketing
Tel.: 03634 350362
E-Mail: stadtmarketing(at)stadtsoemmerda.de