Sömmerda
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Presse

Ideen für 1150-Jahrfeier gesammelt

04.03.2025
Im Sitzungssaal sind die die Tische zu einem Karreé zusammensgestellt, an dem Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops sitzen. An der Stirnseite steht links ein überdimensionierter Flachbildschirm, auf dem als Überschrift "Stadtgeschichte und Historie" steht. Darunter sind einige Anstriche zu verschiedenen Wichtigen Ereignissen aufgeführt. Mittig an der Stirnseite steht Martin Ludwig mit dem Gesicht zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Hinter ihm ein Flipchart, auf das er die Vorschläge und Anregungen aus dem Kreis der Anwesenden notiert.

Im kommenden Jahr feiern Sömmerda sowie Frohndorf und Wenigensömmern Jubiläum: 1150 Jahre urkundliche Ersterwähnung.

Mit ersten Vorarbeiten für die Jahrfeier wurde bereits 2024 begonnen. Mittlerweile laufen die Vorbereitungen für das Festjahr kontinuierlich. Ein Schwerpunkt der Feierlichkeiten liegt auf der Festwoche. Diese findet vom 18. bis 24. Mai 2026 statt.

Nicht nur bei den Veranstaltungen selbst rund um das Stadtjubiläum setzt die Verwaltung auf die Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern. Auch bei den Vorbereitungen bzw. der Programmgestaltung sollen Sömmerdaerinnen und Sömmerdaer eingebunden werden.

Dies beginnt bereits bei der Erstellung der Konzeption für die 1150-Jahrfeier. Den Auftrag dazu hat die maniaxat-work.de//Werbeagentur erhalten. Mit Martin Ludwig war beim Workshop am 20. Februar im Rathaus der Geschäftsführer der Werbeagentur ganz Ohr ob der Vorschläge, die aus den Reihen der Anwesenden für das Festjahr-Programm, insbesondere natürlich für die Festwoche kamen.

Neben Bürgermeister Ralf Hauboldt nahmen an dem Workshop Vertreter der Verwaltung – Amtsleiter sowie Vertreter des Kulturbereiches –, von Fraktionen des Stadtrates, des Seniorenbeirates sowie des Kinder- und Jugendparlamentes teil. Geladen worden waren ebenso die Ortsteilbürgermeisterinnen von Frohndorf/Orlishausen sowie Wenigensömmern.

Bürgermeister Ralf Hauboldt betonte noch einmal das Ansinnen der Stadt, eine Vielzahl von Menschen außerhalb der Verwaltung in Vorbereitung und Durchführung des Jubiläums mit einzubeziehen. Es gehe in dieser Workshop-Runde erst einmal darum, Ideen und Vorstellungen zu sammeln, um im weiteren Prozess zu schauen, was davon und wie es umgesetzt werden kann.

So plant das Museum beispielsweise eine Bürgerausstellung unter dem Titel „876 Blicke auf Sömmerda“. Dabei bezieht sich die Zahl 876 auf das Jahr der urkundlichen Ersterwähnung Sömmerdas. Start für die Mitmach-Aktion, die in einer großen Ausstellung im Jubiläumsjahr münden wird, soll im Mai dieses Jahres sein.

Dem ersten Workshop soll demnächst ein weiterer im Vorfeld der Erarbeitung der Konzeption durch die Agentur folgen. Das Konzept für das Stadtjubiläums-Jahr wird Grundlage für den späteren Stadtratsbeschluss dazu sein.

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Eine Kindergruppe steht im Neu ihrer Kita vor einer dunkellilafarbenen Kinderküche und winkt in Richtung Fotografin. Im Hintergrund des Fotos sind in regelmäßigen Abständen helle Holzpfeiler zu sehen. Zwischen ihnen wurde rot-weißes Band zur Absperrung gezogen. Der Fußboden ist zum Schutz vor Schmutz noch mit dünnem Filz ausgelegt.

"Flax und Krümel"-Kinder warfen Blick ins künftige Domizil

Im Inneren des gedenk- und Bildungsortes "Tor 8" steht auf einem Backsteinsockel ein Kubus aus Edelstahl. Die Vorderseite zeigt eingelasertes Stacheldraht als Zeichen für den ehemaligen Außenstandort des KZ Buchenwald in Sömmerda. In der Mitte der Vorderseite stehen das Wort Sömmerda und die Jahreszahlen 1944 und 45. Im Hintergrund steht an der grauen Wand mit weißen Buchstaben das Gedicht "Grau". Verfasst hat es während ihrer Zeit im Außenstandort Sömmerda des KZ Buchenwald eine der jüdischen Häftlingsfrauen. Die Überschrift des Gedichtes ist in Ungarisch, Hebräisch und Deutsch angebracht.

Am 27. Januar Kranzniederlegungen an zwei Mahnmalen in der Stadt

Vier Männer stehen in einer Reihe nebeneinander. Dabei handelt es sich um Ralf Hauboldt, Klaus-Dietrich Matuschek, Uwe Kreitewl und Andreas Böffel. Herr Matuschek und Herr Kreitel halten je einen Blumenstrauß in der Hand. Im Hintergrund ist mit einem Beamer ein großes Segelschiff an die Wand projeziert. Es soll sinnbildlich für das Schiff SEV stehen.

Geschäftsführer verabschiedet und Nachfolger eingeführt

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Dokument bietet Orientierung auch für Bürgerinnen und Bürger

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Bilder mit eigenem Blick auf Sömmerda noch bis Anfang März einreichen

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Wichtige Änderung im Bundesmeldegesetz

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