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Presse

Gespräch zu Kinder- und Jugendbeteiligung

Julia Ansorg, Simeon Reimer, Nicola Ende, Katharina Schenk und Ralf Hauboldt stehen im Sitzungssaal im Gespräch zusammen.

Das Thema Beteiligung von Kindern und Jugendlichen am kommunalen Geschehen fürhte Katharina Schenk, Thüringer Staatssekretärin für Inneres und Kommunales, jetzt im November 2022 nach Sömmerda.

Ihr Ressort – kommunale Ebene und Thüringer Finanzausgleich – plant für kommenden Sommer in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium und in Abstimmung mit dem Dachverband Kinder- und Jugendgremien Thüringen eine größere Veranstaltung zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in den Kommunen. Gedacht ist dieser Kongress als Austauschplattform für Kommunen mit Erfahrungen in Sachen Kinder- und Jugendgremien. Aber vor allem auch als Ideengeber für Städte und Gemeinden, in denen es noch keine derartigen Gremien gibt.

Im Gespräch mit Simeon Reimer, Vorsitzender des Sömmerdaer KJP, Isabel Kant und Nicola Ende vom KJP, sowie Julia Ansorg, Ansprechpartnerin des KJP bei der Stadtverwaltung, und Bürgermeister Ralf Hauboldt interessierte die Staatssekretärin unter anderem Organisation und Mitgliedergewinnung beim Kinder- und Jugendparlament sowie die Motive, aus denen heraus sich die jungen Menschen für eine ehrenamtliche Mitarbeit im KJP entschieden haben. Gefragt wurde ihrerseits auch nach der Finanzierung des Gremiums.

In dem Zusammenhang sprach sie von Überlegungen, Kommunen ein festes Budget für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen, wenn es im Ort ein entsprechendes Gremium für die Kinder- und Jugendbeteiligung sowie einen festen Ansprechpartner für dieses gibt.

Im kommenden Jahr besteht das Kinder- und Jugendparlament Sömmerda zehn Jahre. Das Jubiläum soll im Rahmen des KJP-Familiensommerkino begangen werden.Auf das Kino und zahlreiche weitere Projekte des KJP in den vergangenen Jahren wurde kurz gemeinsam zurückgeschaut. Ebenso informierten Simeon Reimer, Isabel Kant und Nicola Ende über Vorhaben des KJP für 2023. Dazu gehört neben dem Familiensommerkino nach pandemiebedingter Pause eine verstärkte Werbung um weitere Mitglieder im Gremium. Dazu sind Videoclips für Social Media sowie Materialien für Infoveranstaltungen in Schulen vorgesehen. Dies alles abhängig von der Finanzierung.

 

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