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Presse

Ahornbäume müssen wegen Pilzbefall weichen

29.03.2021
Foto vom Stadtpark mit den erkrankten Ahornbäumen
Foto Ahornbaum mit Krankheit

Das Gelände im Kronbiegelpark, dem sogenannten Grünen Klassezimmer, in Sömmerda ist seit 29. März 2021 um die dort stehenden Ahornbäume weiträumig abgesperrt.

Acht bis neun der Berg- und Feld-Ahorne sind der Rußrindenkrankheit zum Opfer gefallen. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, die speziell Ahornbäume befällt und durch trockenes und sehr warmes Klima begünstigt wird.

Sichtbar wird der Pilz anhand der Sporen, die einen schwarzen, rußähnlichen Belag auf Stamm und Ästen der befallenen Bäume bilden. Der Pilz kann über Jahre im Baum verharren, ohne dass er gleich deutlich zutage tritt. Anzeichen für einen Pilzbefall sind etwa viel Totholz im Kronenbereich sowie großflächiges Aufplatzen der Rinde im Stamm- oder Astbereich. Platzt die Rinde weg, zeigt sich darunter der schwarze Belag.

Beim Menschen können die Sporen allergische Reaktionen bis hin zu Atemwegsproblemen hervorrufen.

Die im Kronbiegelpark befallenen Bäume müssen aufgrund der Pilzerkrankung so schnell als möglich gefällt werden – auch, um ein weiteres Ausbreiten einzudämmen. Die Stadtverwaltung ist dazu in Kontakt mit Fachfirmen. Die Fällung der Bäume erfolgt unter Schutzausrüstung, die Bäume müssen als Sonderabfall entsorgt werden.

Seitens der Verwaltung wird es demnächst verstärkt Kontrollen des städtischen Grüns in Bereichen geben, an denen viele Ahornbäume stehen, um möglicherweise weitere befallene Bäume zu erfassen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

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