Sömmerda
Heimat im Thüringer Becken

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Weitere Orte im Thüringer Becken bald am Ohra-Fernwassernetz

Andreas Reiche, Geschäftsführer der Firma Mütze & Rätzel, Lutz Riedel, Bürgermeister der Stadt Kölleda, Landrat Harald Henning, Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt, Thüringens Umweltstaatssekretär Olaf Möller sowie Geschäftsführer der Thüringer Fernwasserversorgung, Thomas Stepputat (v. l.) beim symbolischen Spatenstich in Tunzenhausen.

 

 

 

Die Kernstadt Sömmerda selbst sowie ihre Ortsteile beziehen bereits Fernwasser aus der Ohra-Talsperre im Thüringer Wald. Nun soll mit dem Bau eines Übergabeschachtes in Tunzenhausen künftig Fernwasser auch in die Verteilernetze des Trinkwasserzweckverbandes „Thüringer Becken“, darunter in die Stadt Kölleda und weitere acht Gemeinden, fließen.

Für den Start des Vorhabens des Trinkwasserzweckverbandes „Thüringer Becken“ erfolgte am 16. Oktober der symbolische Spatenstich durch Ralf Hauboldt, Sömmerdas Bürgermeister und gleichzeitig Verbandsvorsitzender des Trinkwasserzweckverbandes „Thüringer Becken“, Landrat Harald Henning, Thüringens Umweltstaatssekretär Olaf Möller, Lutz Riedel, Bürgermeister der Stadt Kölleda, Andreas Reiche, Geschäftsführer der Firma Mütze & Rätzel sowie Thomas Stepputat, Geschäftsführer der Thüringer Fernwasserversorgung. Diesen Termin hatte es am 31. Januar schon einmal gegeben. Durch veränderte Baupreise und den damit verbundenen Mehraufwendungen musste nachverhandelt werden. Das Thüringer Umweltministerium fördert das Projekt im Landkreis Sömmerda mit 2,5 Millionen Euro. Der Zweckverband „Thüringer Becken“ investiert insgesamt 5,6 Millionen Euro.

Das Vorhaben umfasst sechs Teilprojekte: den Neubau einer Trinkwasserleitung von Tunzenhausen nach Sömmerda, die Erneuerung der Trinkwasserleitungen von Sömmerda bis Leubingen, von Leubingen bis Dermsdorf, von Dermsdorf bis Kiebitzhöhe sowie von Großneuhausen zum Hochbehälter Kölleda. Weiterhin ist der Neubau einer Pumpstation auf der Kiebitzhöhe geplant. Es werden insgesamt etwa 11 Kilometer Trinkwasserleitung neu und mit dem 1. Teilprojekt von Tunzenhausen nach Sömmerda die ersten 2,7 Kilometer Rohre verlegt.

„Aufgabe des Trinkwasserzweckverbandes ‚Thüringer Becken‘ ist im Zusammenwirken mit den Fachbehörden die Trinkwasserversorgung nachhaltig zu sichern und zu entwickeln. Dabei steht die Sicherung der Trinkwasserqualität an erster Stelle“, bedankte sich Verbandsvorsitzender Ralf Hauboldt bei allen Beteiligten, den Partnern und Fachbehörden sowie den Einwohnern im Verbandsgebiet, die zum Gelingen des Vorhabens beigetragen haben.