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Presse

Sömmerdas Patenkompanie verbringt Bildungstag in der Kreisstadt

21.05.2025
In der Gedenkstätte "Tor 8" steht im Zentrum des kleinen Raumes ein Edelstahlkubus auf einem aus Ziegelsteinen gemauerten Sockel. Auf der der Eingangstür zugewandeten Seite des Kubus sieht man die Jahreszahlen 1944 - 1945 und dazu stilisierten Stacheldraht. Im Hintergrund zwei graue Wände. An der Wand rechtsseitig des Kubus stehtr mit weißer Schrift auf Grau ein Gedicht. Links im Hintergrund ist ein großes doppelflügliges Fenster.

Der Gedenk- und Bildungsort "Tor 8" ist am morgigen Donnerstag, dem 21. Mai, die Abschluss-Station beim Stadtrundgang der Patenkompanie mit Dr. Hans-Diether Dörfler, Leiter Museum und Archiv.

Der Stadtrundgang ist Teil des Programms beim „Tag im Zeichen unserer Werte“, der 2022 erstmals innerhalb des Heeres in der Bundeswehr stattfand.

Sömmerda pflegt seit längerem die Patenschaft mit der 2. Kompanie des Panzerbataillons 393 der Kyffhäuserkaserne Bad Frankenhausen.

Vor dem geführten Stadtrundgang erhalten die Mitglieder der Patenkompanie in einem Vortrag im Rathaus einen Einblick darüber, wie Sömmerda zu einem Standort der Rüstungsindustrie wurde.

Im Werk Sömmerda der Rheinmetall-Borsig AG mussten zwischen September 1944 und April 1945 1300 jüdische Häflingsfrauen des Außenlagers Sömmerda des KZ Buchenwald in der Rüstungsproduktion Zwangsarbeit leisten.

"Tor 8" mit Mahnmal, Wandgedicht und Hörstationen erinnert an die Häftlingsfrauen.

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Im Torhaus 8 steht im Zentrum ein Edelstahlkubus. Die zur Eingangstür gerichtete Seite zeigt stilisiertes Stacheldraht sowie den Schriftzug Sömmerda 1944/1945. An der rechten Wand ist ein Gedicht einer der Häftlingsfrauen zu lesen.

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