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Presse

Grünes Klassenzimmer 2.0

29.07.2025
Nahaufnahme eines jungen Nadelbaumes mit violettem Zapfen im Grünen Klassenzimmer im Kronbiegel-/Collenbuschpark. Im Hintergrund ist unscharf die Parklandschaft mit weiteren Bäumen und einem geschwungenen Weg zu sehen

Grünes Klassenzimmer 2.0: Bildung, Natur und Nachhaltigkeit verbinden sich im Herzen der Stadt
Arboretum im Kronbiegel-/Collenbuschpark wird zum Leuchtturmprojekt für Umweltbildung, Artenvielfalt und bürgerschaftliches Engagement ausgebaut

Im Kronbiegel-/Collenbuschpark, einer der drei miteinander verbundenen Parkanlagen im Zentrum von Sömmerda, wird das „Grüne Klassenzimmer“ unter dem Titel Grünes Klassenzimmer 2.0 zukunftsorientiert weiterentwickelt. Der Park selbst geht auf einen historischen Garten zurück, der um 1872 im Umfeld des Hauses der Familie Kronbiegel-Collenbusch entstand und über Jahrzehnte hinweg erweitert wurde. Bereits in dieser Zeit wurden dort besondere Baumarten kultiviert – ein Charakterzug, der bis heute erhalten und nun gezielt ausgebaut wird.

Das Grüne Klassenzimmer wurde 1990 als Maßnahme zur Umweltbildung angelegt. Es informiert seither über heimische Flora und Fauna und dient insbesondere Lerngruppen aus Kindertageseinrichtungen und Schulen als naturnaher Bildungsraum. Ziel der aktuellen Weiterentwicklung ist es, das Gelände als Arboretum auszubauen – also als einen botanischen Garten, in dem verschiedene, teils seltene Gehölze zur Förderung von Erhalt, Forschung, Bildung und Naturerleben wachsen.

In diesem Zusammenhang wurden gezielt Nadelgehölze angepflanzt, die im Laufe der Zeit verschwunden waren. Neben einer alten Kiefer wachsen nun unter anderem eine gewöhnliche Fichte, serbische und Stechfichte sowie Berg-, Schwarz- und Weymouthskiefern im Park. Auch Pfitzer- und Teppichwacholder, europäische Lärchen, Eiben und eine Schwarznuss ergänzen das Baumensemble. Bei der Auswahl wurde auf standortgerechte Bedingungen sowie auf natürliche Wuchsformen geachtet.

Das Grüne Klassenzimmer 2.0 verfolgt ein modernes, pädagogisch fundiertes Konzept. Es will Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Natur nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch und mit allen Sinnen zu erleben. Dabei geht es um ein vertieftes Verständnis ökologischer Zusammenhänge, die Förderung von Umweltbewusstsein sowie die Entwicklung nachhaltiger Denkweisen – Fähigkeiten, die für die Zukunft unserer Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind. Gleichzeitig soll der Park auch als Ort der Erholung und als grüner Rückzugsraum für alle Generationen dienen.

Erste Maßnahmen wurden bereits umgesetzt: Neben der Erweiterung der Baumvielfalt wurde eine modellhafte Mini-Streuobstwiese mit hochstämmigen Obstbäumen unterschiedlicher Sorten und Altersstufen angelegt – ein aktiver Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt und zur Bewahrung traditioneller Obstbauformen. Eine bunte Blumenwiese mit integriertem Insektenhotel bereichert das Ensemble zusätzlich und bietet Lebensraum für zahlreiche Bestäuberarten.

Zukünftig sollen – orientiert an den finanziellen Möglichkeiten – weitere Elemente realisiert werden. Dazu zählen unter anderem neue Sitzgruppen, ein Sinnesgarten, eine Kräuterspirale, eine Pergola sowie ergänzende Schautafeln und ein digitaler Audio-Guide. Auch die Baumbeschilderung wird weiter ausgebaut. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der aktiven Einbindung von Kindern und Jugendlichen. Erste Kooperationen bestehen mit dem Kinder- und Jugendparlament sowie dem NABU Sömmerda. Weitere Akteurinnen und Akteure sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Teil des umfassenden Nachhaltigkeitsansatzes ist auch das Projekt Bäume für Sömmerda, das Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen die Möglichkeit bietet, durch Baumspenden einen nachhaltigen Beitrag zur Stadtbegrünung zu leisten. Im Rahmen dieses Projekts werden im Herbst dieses Jahres erneut mehrere neue Bäume gepflanzt – unter anderem an Standorten wie dem Friedhof sowie in Leubingen an der Lossa und an der Mühle. Gepflanzt werden unterschiedliche Laubbaumarten wie Eichen und Buchen, die das Stadtbild langfristig bereichern.

Alle Informationen zum Projekt Bäume für Sömmerda, zu möglichen Standorten sowie zum Spendenformular finden Sie hier. Jede Unterstützung ist willkommen – denn jeder neue Baum ist ein Beitrag für Klima, Stadtbild und kommende Generationen.

Das Grüne Klassenzimmer 2.0 ist Teil des kommunalen Engagements im Rahmen des Prozesses Global Nachhaltige Kommune Thüringen und gilt als Leuchtturmprojekt auf dem Weg zu einer integrierten kommunalen Nachhaltigkeitsstrategie. Es vereint Bildung, Ökologie und gesellschaftliche Teilhabe – für eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt.

Weitere Meldungen

In einem gemütlich eingerichteten Raum mit Sofas, Sesseln, Lampen und einer Bücherwand sitzen vier Personen zusammen. In der Mitte halten zwei junge Auszubildende lächelnd ihre unterzeichneten Verträge in die Kamera. Links neben ihnen sitzt Personalleiterin Sabine Felske auf einem gelben Sessel, gekleidet in eine Jeans und eine dunkle Strickjacke. Rechts außen sitzt Bürgermeister Ralf Hauboldt auf einem Hocker, trägt einen grauen Anzug und dunkle Schuhe. Alle blicken freundlich in die Kamera. Auf dem Couchtisch vor ihnen liegen Flyer und ein hölzernes Dekotablett.

Stadt Sömmerda begrüßt zwei neue Auszubildende

Das Dreyse-Haus von seiner Vorderseite aus zur Weißenseer Straße gesehen. Das komplett sanierte und unter Denkmalschutz stehende Haus ist dreigeschossig mit einer hellen Fassade und Fenstern in einem hellen Grün. Zur Eingangstür führt eine von zwei Seiten zu begehende Treppe. Am Geländer am Treppenpodest hängen bepflanzte Blumenkästen.

Sömmerda bei der ersten bundesweiten Aktion dabei

Das Bild zeigt drei Begriffe in bunten Farben auf hellem Hintergrund: „Freiwilliges Soziales Jahr“ (grün), „Freiwilliges Ökologisches Jahr“ (rot) und „Bundesfreiwilligendienst“ (gelb). Darunter sind fünf bunte Hände in unterschiedlichen Farben (rot, pink, grün, gelb) ausgestreckt nach oben, was symbolisch für Engagement und Freiwilligenarbeit steht.

Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr und Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Sömmerda

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen habe sich auf dem beidseitig zu begehenden Treppenaufgang zum Dreyse-Haus sowie vor dem Treppenaufgang zum Foto aufgestellt. Auf der hellen Fassade des sanierten historischen Dreyse-Hauses stehen in grüner Schrift die Worte Bibliothek & Museum.

Gymnasium und Gäste aus Frankreich auf Sömmerda-Tour

Im Sitzungssaal sind die die Tische zu einem Karreé zusammensgestellt, an dem Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops sitzen. An der Stirnseite steht links ein überdimensionierter Flachbildschirm, auf dem als Überschrift "Stadtgeschichte und Historie" steht. Darunter sind einige Anstriche zu verschiedenen Wichtigen Ereignissen aufgeführt. Mittig an der Stirnseite steht Martin Ludwig mit dem Gesicht zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Hinter ihm ein Flipchart, auf das er die Vorschläge und Anregungen aus dem Kreis der Anwesenden notiert.

Workshop zu Jubiläum 2026 in Sömmerda, Frohndorf und Wenigensömmern

Das dreistöckige Verwaltungsgebäude in der Poststraße von der Vorderfront. Zu sehen sind mehrere Fensterreihen übereinander und der Eingangsbereich, der hinter einem großen Blätter tragenden Baum liegt.

Regelung bis einschließlich Freitag gültig

Bürgermeister, Vertreter der Stadtverwaltung, der Feuerwehr und der Patenkompanie stehen in zwei Reihen hintereinander auf dem Gelände der Feuerwache Sömmerda vor einem Fahrzeug mit Feuerwehrdrehleiter. Im Hintergrund steht ein mehrstöckiges Gebäude, das zur Feuerwache gehört.

Feuerwehr unterweist Soldaten bei Selbstschutzausbildung

Zwei Männer und vier Frauen stehen in einer Reihe. Die drei gewählten Mitglieder des Vorstandes halten jeweils einen Blumenstrauß in der Hand. Eingerahmt werden sie vom Bürgermeister sowie zwei Vertreterinnen der Abteilung Soziales der Stadtverwaltung. Im Hintergrund sitzen die anderen Mitglieder des Seniorenbeirates an zum Quadrat zusammengeschobenen Tischen und schauen in Richtung der Fotografierten.

Heike Streckhardt ist neue Vorsitzende

Ein rechteckiges Schild aus gebürstetem Edelstahl, das von der Decke hängt und auf dem Rechts- und Ordnungsamt und darunter Einwohnermeldeamt steht. Ein schwarzer Pfeil auf dem Schild weist den Weg.

Regelung gilt ab 01. März 2025