Sömmerda
Heimat im Thüringer Becken

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Presse / Letzte Beiträge

Presse

Betriebsgesellschaft Wasser und Abwasser mbH Sömmerda informiert

Der Trinkwasserzweckverband „Thüringer Becken“ wird spätestens im Januar 2021 die Stadt Kölleda mit „weichem“ Fernwasser aus der Ohratalsperre versorgen.

Für die Bereiche Kölleda- Gewerbe- und Industriegebiet Kiebitzhöhe und den Ortsteil Stödten der Stadt Sömmerda ist die Änderung der Versorgung aus technologischen Gründen bereits für Mitte September 2020 geplant.

Änderung der Wasserqualität:
Die Wasserqualität des Fernwassers entspricht im Wesentlichen folgenden Parametern:

Nitrat 4,9 mg/l (Grenzwert: 50 mg/l)
Aluminium <0,005 mg/l (Grenzwert: 0,2 mg/l)
Ammonium <0,01 mg/l (Grenzwert: 0,5 mg/l)
Calcitlösevermögen 0,9 mg/l (Grenzwert: 5 mg/l)
Chlorid 13,7 mg/l (Grenzwert: 250 mg/l)
Leitfähigkeit 20°C 165 μS/cm (Grenzwert: 2500 μS/cm
Leitfähigkeit 25°C 184 μS/cm (Grenzwert: 2790 μS/cm
Natrium 13,7 mg{l (Grenzwert: 200 mg/l)
pH-Wert (20 ° C) 8,44 (Grenzwert: 9,5)
Sulfat 10,9 mg/l (Grenzwert: 9250 mg/l)
Gesamte Kohlensäure 46,5 mg/l
(Qc berechnet als H2CO3)
Temperatur bei Bestimmung 24 °C
der Säurekapazität bis pH 4,3
Basenkapazität bis pH 8,2 0 mmol/l
Calzium 19,6 mg/l
Carbonalhärte 0,553 mmol/l
Härte 0,543 mmol/l
Härte 3 °dH
Härtebereich nach WMRG 1 bzw. weich
Kalkaggressive Kohlensäure 0,2 mg/l
Kalium 3,4 mg/l
Magnesium 1,3 mg/l
o-Phosphat <0,01 mg/l
pH-Differenz -0,15
Phosphor gesamt 0,004 mg/l
Sättigungs- pH 8,59
Sauerstoff gelöst 12,7 mg/l
Säurekapazität bis pH 4,3 1,1 mmol/l
Säurekapazität bis pH 8,2 0 mmol/l
Silikat 7,49 mg/l
Wassertemperatur 4,6 ° C
Escherichia coli (F) 0 in 100 ml (Grenzwert 0 in 100 ml)
Coliforme Bakterien 0 in 100 ml (Grenzwert 0 in 100 ml)
Geruch qualitativ ohne
Keimzahl 20°C/ 22°C 0 KBE/ml (Grenzwert 100 KBE/ ml)
Keimzahl 36°C 0 KBE/ml (Grenzwert 100 KBE/ ml)
Trübung quantitativ < 0,05 FNU (Grenzwert 1 FNU)
Chlordioxid 0,1 mg/l (Grenzwert 0,2 mg/l)

Das Trinkwasser wird zukünftig aus Korrosionsschutzgründen und zur Vermeidung von Rücklöseerscheinungen mit Natriumorthophosphat nach DIN EN 1198 versetzt. Die Zugabemenge wird den Vorgaben der „Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren nach §11 Trinkwasserverordnung“ entsprechen und voraussichtlich bei 2,5 mg/l Phosphat bzw. 0,8 mg/l Phosphor liegen. Die Zugabe kann aber den aktuellen Bedürfnissen entsprechend auch innerhalb der zulässigen Grenzen angepasst werden.

Änderung der Druckverhältnisse:
Derzeit werden die Versorgungsgebiete Kiebitzhöhe und Stödten noch aus dem Hochbehälter Kölleda mit einem Versorgungsdruck von ca. 6,0 - 6,5 bar versorgt. In Zukunft werden diese über den Hochbehälter Ohra-Sömmerda mit Trinkwasser beliefert. Der Druck wird dann 5,0 – 5,8 bar betragen.

Weitere Informationen unter www.bewa-soemmerda.de bzw. unter der Telefonnummer 03634/68490 Sachgebiet Trinkwasser.

Betriebsgesellschaft Wasser und Abwasser mbH Sömmerda
Im Auftrag des TWZV „Thüringer Becken“