Am Samstag, dem 19. September, gedenkt die Stadt Sömmerda mit einer Veranstaltung ab 16:30 Uhr im Saal des Dreyse-Hauses der Ankunft des ersten Häftlingstransports mit jüdischen Frauen in Sömmerda. 1216 ungarische Jüdinnen trafen vor 82 Jahren, am 19. September 1944, im Außenlager Sömmerda des KZ Buchenwald ein. Vier weitere Transporte folgten bis Januar 1945. Von September 1944 bis Anfang April 1945 mussten insgesamt 1300 Jüdinnen im Werk Sömmerda der Rheinmetall-Borsig AG Zwangsarbeit bei der Herstellung von Zündern und Munition leisten.
Interessierte sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Einlass ist ab 16:00 Uhr. Die Veranstaltung beginnt um 16:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Verbunden mit der Erinnerung an das Vergangene ist ein Blick auf das Gedenken in der DDR an den systematischen Völkermord an den Jüdinnen und Juden durch das nationalsozialistische Deutschland: Der Historiker Alexander Walther stellt sein Buch „Die Shoah und die DDR. Akteure und Aushandlungen im Antifaschismus“ vor und zur Diskussion.
- 19. September
- Saal des Dreyse-Hauses, Weißensee Straße 15
- Einlass 16.00 Uhr
- Beginn 16.30 Uhr
- freier Eintritt






