Stadtentwicklungskonzept der Stadt Sömmerda - 2002

„STADTUMBAU“ ist zum Schlüsselbegriff für die zukünftige Stadtentwicklung in den neuen Bundesländern geworden. Wachsende Leerstandsquoten, Rückgang der Bevölkerungszahlen und deutlich merkbare soziale Strukturwandlungsprozesse führten zum Programm Stadtumbau - Ost, an dem insgesamt ca. 260 Städte der neuen Bundesländer teilnehmen. Als Ziele des Programms werden genannt: Aufwertung von Stadtquartieren, Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität, Schaffung von selbstgenutztem Wohneigentum im Bestand und Rückbau von auf Dauer nicht mehr benötigten Wohnungen. Zu diesem Programm „Stadtumbau Ost“ wurde ein gleichnamiger Wettbewerb auf Bundesebene ausgeschrieben, an dem sich Städte und Gemeinden der neuen Bundesländer um Teilnahme beworben haben. An diesem Wettbewerb nimmt auch die Stadt Sömmerda teil. Voraussetzung ist ein integriertes Stadtentwicklungskonzept, „...das die unterschiedlichen Interessen berücksichtigt...“, so der Wortlaut der Auslobung. Mit dem hier vorliegenden Konzept „Die Entwicklung der Stadt Sömmerda” werden die zukünftigen Entwicklungslinien dargestellt. Es bildet die Grundlage für die Teilnahme der Stadt Sömmerda am o. g. Wettbewerb, gemeinsam mit der durch die GMA verfassten wohnungswirtschaftlichen Studie.

1. Städtebauliches Gesamtkonzept

2. Stadtteilkonzepte I + II