Flächennutzungsplan der Stadt Sömmerda

Der Flächennutzungsplan (FNP) stellt als sogenannter vorbereitender Bauleitplan  die generellen räumlichen Planungs- und Entwicklungsziele einer Gemeinde dar, indem er die geplante Art der Bodennutzung für das gesamte Gemeindegebiet in den Grundzügen aufzeigt. Die besondere Bedeutung des Flächennutzungsplans im Rahmen der Stadtentwicklung liegt in der grundsätzlichen Entscheidung einer Gemeinde darüber, in welcher Weise und für welchen Nutzungszweck (Bebauung, Verkehr, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Erholung, Naturschutz usw.) die vorhandenen Flächen sinnvoll und sachgerecht genutzt werden können und sollen. Er ist somit das zentrale Steuerungsinstrument für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung.

Aus dem Flächennutzungsplan lassen sich keine konkreten Rechtsansprüche, zum Beispiel das Recht, ein Grundstück zu bebauen, ableiten. Er ist jedoch wichtige Grundlage für die Aufstellung von Bebauungsplänen (verbindliche Bauleitpläne), die mit rechtsverbindlichen Festsetzungen die städtebauliche Entwicklung in Teilbereichen der Stadt konkretisieren.

Die Stadt Sömmerda verfügt seit dem 19.07.2006 über einen rechtswirksamen Flächennutzungsplan (FNP).

 

Flächenverteilung des Gemeindegebietes Sömmerda einschl. der Ortsteile Schallenburg, Wenigensömmern, Rohrborn, Stödten, Leubingen, Frohndorf, Orlishausen und Tunzenhausen

Gemarkungsfläche Sömmerda einschl. Ortsteile 8.070 ha
davon    
Bauflächen 508 ha
Flächen für Gemeinbedarf 9 ha
Flächen für den überörtlichen Verkehr u. für die örtlichen Hauptverkehrszüge 337 ha
Grünflächen 315 ha
Flächen für Land- und Forstwirtschaft 6.699 ha
Wasserflächen 181 ha
Sonstige Flächen (Ausgleichsflächen) 21 ha