"Altstadt" Sömmerda

Volkshaus

Ansprechpartner

Stadtverwaltung Sömmerda
Bau- und Umweltamt
Marktstraße 1-2
99610 Sömmerda
Tel. 03634 / 35 03 11
Fax: 03634 / 35 03 05
e-mail: bauamt(at)stadt.soemmerda.de

und
Sanierungsbüro
Marktstraße 1-2
99610 Sömmerda
Tel. 03634 / 35 03 90

Nach 19 Jahren Sanierungstätigkeit im Sömmerdaer Sanierungsgebiet „Altstadt“ hat dieser älteste Teil unserer Stadt durch die Sanierung wertvoller historischer Bausubstanz, vieler privater Anwesen, öffentlicher Gebäude und erfolgter Neugestaltungsmaßnahmen im Bereich der Straßen und Plätze einen hohen Attraktivitätszuwachs erfahren.

Die Gestaltungsfibel für die Altstadt Sömmerda gibt ausführliche Auskunft, welche Bauteile, Konstruktionen und Gestaltungselemente aus der baulichen Tradition dieser Stadt heraus ihren Charakter ausmachen und wie diese einzelnen Elemente an alten und neuen Gebäuden weiterhin verwendet werden sollen bzw. welche Elemente fehl am Platz sind.



   
Sanierungszeitraum 1991 - 2018
Größe des Sanierungsgebietes 92,6 ha
Kostenrahmen 50 Mio. Euro
gefördert durch spezielle
Städtebauförderprogramme
Bisherige Investition 31 Mio. Euro
Maßnahmen - Städtebauliche Vorbereitung
- Grunderwerb
- Ordnungsmaßnahmen
- Private und kommunale
Sicherungsmaßnahmen
- Private und kommunale
Baumaßnahmen



Im Rahmen der Sanierung durchgeführte Baumaßnahmen

Museum

Familie von Dreyse erwarb das klassizistische Wohnhaus in der Zeit zwischen 1815 und 1850. Umbauten um 1850, der Neubau des Werkstattgebäudes um 1860 und der repräsentative gründerzeitliche Saalbau mit Rosengarten prägen dieses schöne Ensemble. Mit der Sanierung wurden nachträgliche Veränderungen rückgebaut und der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt. Beachtenswert ist die reichhaltige historische Ausstattung bis hin zur wiederhergestellten Farbigkeit.

Volkshaus

Das ehemals stattliche Ensemble war aufgrund statischer, technischer und funktionaler Mängel nicht mehr nutzbar, die Galerie im Saal nicht mehr vorhanden. Im Zuge der Sanierung wurden die Funktionsräume in einem neuen Keller unter dem Saal untergebracht. So konnte der Mittelbau wieder als Foyer und für Veranstaltungen genutzt werden. Der Saal wurde mit Galerie und zeitgemäßer Bühnentechnik ausgestattet. Die Villa erhielt Ausstellungs- und Verwaltungsräume, die die Nutzung des Versammlungsgebäudes ergänzen.

Feuerwehr

Die um 1900 gegründete Feuerwache entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Mit dem Neubau an der Brunnenstraße konnten die gemäß Feuerwehrleitplan geforderten Standplätze einschließlich Funktions- und Schulungsräume nachgewiesen werden. Im historischen Feuerwehrhaus wurden Technik- und Vereinsräume, im ehemaligen Nebengebäude durch Sanierung und Erweiterung die Jugendfeuerwehr untergebracht.

Weißenseer Straße

Insgesamt betrachtet war die Baumaßnahme der Weißenseer Straße als 1. Bauabschnitt innerhalb der Altstadt von Sömmerda in Bezug auf die technische Realisierung einer der bisher schwierigsten Baumaßnahmen im Straßen- und Tiefbau. Allein schon die Verlegung der Versorgungsleitungen, insbesondere des Mischwasserkanals, hat aufgrund der streckenweise engen Platzverhältnisse in der Weißenseer Straße mehrere Monate Zeit für sich in Anspruch genommen.

Rathaus

Das in der Zeit zwischen 1530 und 1539 errichtete Hauptgebäude des Rathauses
der Stadt Sömmerda ist ein ursprünglicher Hallenbau der Renaissance mit doppelt angelegten Gewölbekellern und einem turmartigen Erkervorbau der ursprünglichen
Amtsstube. Im Zuge der Sanierung erfolgte der schrittweise Rückbau zur Renaissance - Halle im Erdgeschoss und der Rekonstruktion der Gewölbekeller. Neben der Dachinstandsetzung wurde die Gebäudetechnik erneuert und die Fassaden nach historischem Vorbild rekonstruiert.

Musikschule

Die Musikschule der Stadt Sömmerda war bis zur Sanierung in den drei ehemaligen, getrennt voneinander errichteten Schulbauten des 19. Jahrhunderts untergebracht. Im Zuge der Sanierung wurden die drei Hauptgebäude durch Ergänzung eines neuen Erschließungsbauwerks miteinander verbunden. Die Anbauten der ehemaligen straßenseitigen Gebäude wurden erneuert und die Dachrichtung zur Giebelständigkeit gedreht, um zusätzlichen Nutzraum in den Dachgeschossen zu schaffen. So konnten neben den Schulungsräumen auch die erforderlichen Verwaltungsräume in den straßenseitigen Gebäuden untergebracht werden. Im Hauptgebäude, das den Hof nach Osten hin abschließt, befinden sich nunmehr der Musiksaal im Obergeschoss, Schulungsräume im Erdgeschoss und die zweite, behindertengerechte Erschließung vom Bürgergarten.

Förderprogramme

BUND - LÄNDER - PROGRAMME

Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen


Stadtumbau Ost (Rückbau)

Stadtumbau Ost (Aufwertung)

Stadtumbau Ost (Wohneigentumsbildung in innerstädtischen Altbauquartieren)


LANDESEIGENE PROGRAMME

Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen


Antragsformulare

Antrag auf sanierungsrechtliche Genehmigung
Baubeschreibung Fenster
Baubeschreibung Dach
Baubeschreibung Haustüren / -Tore
Baubeschreibung Fassade
Antrag auf Fördermittel
Antrag auf Ausfertigung einer vertraglichen Vereinbarung