Aktuelle Wirtschaftsnachrichten

„Unternehmertreff Bürgermeister“ – Ralf Hauboldt lud Vertreter der Landwirtschaft zum Arbeitstreffen ein

Bürgermeister Ralf Hauboldt hatte am 04.03.14 im Rahmen der Wirtschaftsförderung Vertreter ortsansässiger Landwirtschaftsbetriebe, des Landwirtschaftsamtes Sömmerda sowie des Thüringer Bauernverbandes zum „Unternehmertreff Bürgermeister“ in das Rathaus eingeladen.

Diese Veranstaltungen, wie auch das Zusammentreffen mit den strukturbestimmenden Industriebetrieben der Stadt, sollen dem Austausch von Informationen und der Abstimmung dienen, um gemeinsame Schritte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Kreisstadt mit ihren acht Ortsteilen zu jeweils spezifischen Fragen zu beraten.

Seine Begrüßungsworte verband der Bürgermeister mit einem Dank an die Agrarbetriebe, die neben ihrer vordergründigen Aufgabe, die Ernährungsgrundlage der Bürger zu sichern, auch einen erheblichen Beitrag zur Landschaftsgestaltung leisten. Außerdem schaffen sie Arbeitsplätze und wirken somit auch als ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region.

In den folgenden Ausführungen informierte der Bürgermeister die Anwesenden über Vorhaben im HH-Jahr 2014. Im Mittelpunkt standen dabei die geplanten Bauprojekte, wie der Busbahnhof, die Weiterführung der Baumaßnahme in der Langen Straße, der grundhafte Ausbau der L1051 zwischen Wenigensömmern und Leubingen, Planungen für das Wohngebiet „Grüne Mitte“, weitere vorbereitende Maßnahmen an der Großinvestitionsfläche IG 3 u. a. m. Auch laufende Maßnahmen im Rahmen des Hochwasserschutzes und der Landschafts- und Gewässerentwicklungspflege waren Gegenstand seiner Ausführungen.

In diesem Zusammenhang schätzte der Bürgermeister die bisherige Zusammenarbeit als eine sehr gute ein, schlug aber für die Zukunft vertragliche Vereinbarungen vor. Die Investitionen in diesen Bereichen, beispielsweise zur Gewässerunterhaltung, werden von Gesetzlichkeiten bestimmt, die als Grundlage solcher Vereinbarungen dienen sollten. Weiterhin sprach er sich für eine übergreifende kommunale Zusammenarbeit zu den Fragen der Gewässerunterhaltung und des Hochwasserschutzes aus.

Auch die Gäste würdigten diese strukturübergreifenden Arbeitsberatungen als eine Plattform zur Verständigung und Kontaktpflege, welche die Möglichkeit bietet, wichtige Entwicklungsfragen zu beraten und sich mit einer abgestimmten Herangehensweise den zu erwartenden Aufgaben zu stellen.

Sie unterstützen in der Diskussion den Vorschlag des Bürgermeisters zu vertraglichen Vereinbarungen und sprachen sich für konzeptionelle Planungen für bestimmte Unterhaltungsmaßnahmen aus, da es derzeit sehr oft spontane „Feuerwehraktionen“ sind, die sich aus einer konkreten Notwendigkeit ergeben und dadurch oft heraus gelöste Einzelaktivitäten sind.

Ein sehr wichtiger Aspekt, waren sich die Anwesenden einig. Denn aufgrund der landschaftlichen Veränderungen durch den Bau der Autobahn A 71 werden sich veränderte hydrogeologische Verhältnisse ergeben, die sich direkt auf die landwirtschaftlichen Unternehmen auswirken können.

Obwohl die Einflussmöglichkeiten der Kommunen gering sind, waren auch die Einschränkungen für die Landwirte aufgrund der Straßenbaumaßnahmen Gegenstand der Diskussion. Hier wurde speziell auf die unverhältnismäßige Belastung des landwirtschaftlichen Wegesystems hingewiesen, für die die Wirtschaftswege vor allem in Hinblick auf die Tonnage nicht ausgelegt sind.

In der weiteren Diskussion wurden Fragen der sinnvollen Bepflanzung der Flur besprochen, wozu es noch nachgeordnete Abstimmungen geben wird.

Die Veranstaltung war geprägt von einer aufgeschlossenen Atmosphäre und sachlichen Diskussion. Die Anwesenden waren sich einig, derartige Treffen in regelmäßigen Abständen abhalten zu wollen.

 

 

Energetische Stadtsanierung in Sömmerda

Wohngebiet Gartenberg (Foto: G. Albold)
Testbeleuchtung LED-Technik, Rämen (Foto: Bau- und Umweltamt)

Regionalmesse SÖM 2013 am 09. und 10. November 2013
Unstruthalle Sömmerda
Samstag 10 bis 18 Uhr // Sonntag 10 bis 17 Uhr
Eintritt frei!


Die methodische Nutzbarmachung von Energie ist eine wesentliche Grundvoraussetzung der menschlichen Entwicklung und einer der Ausgangspunkte des gesellschaftlichen Lebens überhaupt. Ob in der Urzeit am Lagerfeuer gekocht wurde, wir heute moderne Walzwerke betreiben oder man sich ganz privat an der „rundumsorglos“ Warmwasserbereitung erfreut, die Grundlage ist der gezielte Einsatz einer Energieform zur Umsetzung bzw. Regelung eines Prozesses.

Stand am Beginn der menschlichen Entwicklung die Vervollkommnung der Verfahrenstechnik im Vordergrund, kommen heute neben dem sparsamen Umgang, die nachhaltige Gewinnung und der umweltverträgliche Einsatz von Energie als gesellschaftliche Aufgaben hinzu.

Die Kreisstadt Sömmerda stellt sich dieser Aufgabe im Rahmen der Stadtentwicklung und baut außerdem ein kommunales Energiemanagement auf.

Zur SÖM 2013 ist die Stadtverwaltung wieder mit einem Stand präsent und informiert zu den aktuellen Projekten. 

Im Rahmen der „Energetische Stadtsanierung“ wurde ein Konzept für das Klimaquartier „Gartenberg“ erstellt. Auf der Grundlage einer differenzierten Istzustandsanalyse werden Einsparmöglichkeiten für die Schwerpunkte „Gebäudebestand“, „Gebäudetechnik“, „technische Infrastruktur“ sowie „Verkehr“ / „Mobilität“ aufgezeigt, die abschließend einer Bewertung nach sinnvoller Umsetzbarkeit unterzogen werden. Ziel ist es, mit geeigneten Maßnahmen planmäßig eine verbesserte Energie- und CO²- Bilanz zu erreichen.

Das Projekt „Grüne Mitte Pestalozzistraße“ rangiert ebenfalls unter o. g. Überschrift. Es fokussiert darauf, dass die große Freifläche des ehemaligen Sportplatzgeländes für unterschiedliche Nutzungsansprüche mit verschiedenen Wohnungsformen neu bebaut wird. Erklärtes Ziel ist es, sowohl diese Neubebauung, als auch die energetische Versorgung der Bestandsgebäude im Wohnquartier unter dem energetischen Aspekt und nach neustem Stand der Technik zu realisieren.

Dritter Bestandteil der Präsentation ist das Projekt „Erneuerung der städtischen Straßenbeleuchtung in Sömmerda“. Für den städtischen Haushalt sind die Möglichkeiten der Energieeinsparung mittels Leistungsreduzierung der Straßenbeleuchtung bereits ausgeschöpft. Nachhaltige Einsparung an Energie und damit auch Verringerung der Energiekosten im Verwaltungshaushalt können nur durch Umrüstung auf die LED-Technologie erreicht werden. Welche Einsparpotentiale derartige Maßnahmen in sich bergen, werden eindrucksvoll anhand konkreter Zahlen verdeutlicht.

Besuchen Sie uns an unserem Stand A.2, wie immer gleich neben der Bühne.