1925

Messestand Büromaschinen in Leipzig

Das Rechenmaschinengeschäft entwickelte sich gut. 1925 produzierten 60 - 70 Beschäftigte monatlich ca. 30 Maschinen.
August Kottmann, der dritte der Ingenieure aus der Sömmerdaer Büromaschinenproduktion, wurde 1925 Chefkonstrukteur für Rechenmaschinen. Er hatte als erster den Vorschlag unterbreitet, die Rechenmaschine elektrisch anzutreiben. Unter seiner Leitung gewann das Werk Sömmerda den Ruf eines Pioniers in der Büromaschinenwelt.
Auf der Frühjahrsmesse 1927 in Leipzig wurde zum ersten Mal eine Rechenmaschine mit elektrischen Antrieb und automatischer Division vorgeführt. Diese Maschinen nannte man Halbautomaten. Danach entstanden die Superautomaten, die zusätzlich mit automatischer Multiplikation ausgerüstet waren.
Durch weitere Erfindungen wurden einzelne Arbeitsvorgänge in diesen Maschinen perfektioniert.