1703

Altes Siegel

Der Bau der St.-Petri-Kirche wird 1703 vollendet, der Bau des Turmes dagegen erst 1716. Die St.-Petri-Kirche wird als Ersatz der baufällig gewordenen gleichnamigen Kirche gebaut. Im Jahr 1710 bekommen die Zimmerleute für die Zunft ihres Handwerkes die Erteilung. Durch einen Großbrand im Jahr 1737 werden weite Teile der Unterstadt mit dem Wenigensömmerschen Tor und dem Turm vernichtet.
Am 1.6.1744 wird Christian Gotthilf Salzmann in Sömmerda geboren, der vor allem durch seine spätere pädagogische und publizistische Tätigkeit in Schnepfenthal weit über die Grenzen Thüringens und Deutschlands bekannt geworden ist.
1748 wird das Hospital abgerissen. In den Jahren 1763-69 kommt es zur Einschränkung der Autonomie durch den Kurfürsten von Mainz. 1772 hat Sömmerda 1.344 Einwohner. Die Erteilung des vierten Jahrmarktprivilegs bekommt Sömmerda 1778.