Musikerlebnis bringt zwei Vereinen finanziellen Zuschuss
07.02.18 12:23

Schecks aus Erlös des Neujahrskonzerts an Rohrborner Dorfgemeinschaft und Kunstverein übergeben

Den Scheck vom Erlös des Neujahrskonzertes nahmen für den Kunstverein Gerlind Günther und Manuela Schütze-Spöhrer, für die Rohrborner Dorfgemeinschaft Steffen Heßler und Thomas Holz von Bürgermeister Ralf Hauboldt (m.) entgegen.

Beim Kunstverein der Region Sömmerda e. V. wird jetzt auch getanzt. „Wir haben seit kurzem eine neue Sparte – Linedance. Dafür unter anderem möchten wir das Geld  einsetzen“, erzählte Vereinsvorsitzende Manuela Schütze- Spöhrer . Die 1250 Euro, die sie sowie Gerlind Günther am Dienstag in Form eines Schecks von Bürgermeister Ralf Hauboldt erhielten, werden vom Verein auch für weitere Aktivitäten mit eingesetzt: Für die Vereinsfahrt mit kulturellem Programm und für den Stand zum Stadtfest, bei dem sich der Kunstverein in seiner ganzen Vielfalt sowie mit Mitmach-Angeboten präsentieren möchte. Überlegungen gibt es zudem, sich mit in das Projekt „Künste öffnen Welten“ einzubringen, das das Thepra-Quartiersmanagement  initiieren möchte. „So können wir unterstützen und gleichzeitig neue Kontakte knüpfen, uns weiter vernetzen“, sieht Gerlind Günther viele Effekte des Vereins-Engagements.

Bürgermeister Ralf Hauboldt wünschte viel Erfolg bei den Vorhaben des Vereins und sagte, dass das Neujahrskonzert der Stadt am 07. Januar ein doppelter Erfolg war: Zum einen von der Darbietung von „Rondo Classico“ auf der Volkshausbühne, zum anderen von der sehr guten Resonanz des Publikums. Die Stadt wiederum hatte an der Tradition festgehalten, wie schon in den vergangenen Jahren mit dem Erlös des Neujahrskonzertes einen guten Zweck zu unterstützen – diesmal die beiden Vereine. Die Schecks übergab der Bürgermeister im Beisein von Christina Kubitz, Abteilungsleiterin Kultur, am 06. Februar im Rathaus.

Bei der Rohrborner Dorfgemeinschaft e. V. sind die 1250 Euro aus dem Erlös des Neujahrskonzerts quasi schon ausgegeben. Weil an der historischen Waidmühle – eine der letzten noch funktionierenden in Thüringen – sich ein großer Balken im Laufe der Jahre verdreht hatte und damit Gefahr  bestand, dass beim Betrieb der Mühle die steinernen Pfosten beschädigt werden, musste schnell gehandelt und in Vorkasse gegangen werden. Mit dem Einbau des neuen, zehn Meter langen Eichenbalkens rechtzeitig vor dem letztjährigen Waidmühlenfest des Vereins wurde dafür gesorgt, dass die Funktionstüchtigkeit der Mühle nun wieder gesichert ist. „Der Betrieb der Mühle hätte sonst eingestellt werden müssen“, möchte Vereinsvorsitzender Steffen Heßler diesen Gedanken gar nicht zu Ende denken. Der Verein engagiert sich im Ortsteil Rohrborn unter anderem dafür, dass die historische Waidmühle erhalten bleibt und sich regelmäßig zum Waidmühlenfest dreht. „Wir freuen uns, dass der Verein sich für den Erhalt der Waid-Tradition einsetzt. Zum Waidmühlenfest und zum Mühlentag ist die Rohrborner Waidmühle immer ein beliebter Anziehungspunkt für die Besucher“, anerkennt der Bürgermeister das Engagement der Rohrborner Dorfgemeinschaft.

Sobald der städtische Haushalt beschlossen ist, wird das Geld auf die Konten der beiden begünstigten Vereine fließen.