Unterstützung für Jugendfeuerwehr
06.12.17 07:29

Trimet Automotive Sömmerda GmbH & Co. KG überraschte mit Scheck über 2.500 Euro

Trimet Automotive Sömmerda GmbH & Co. KG überraschte die Jugendfeuerwehr mit einem Scheck über 2.500 Euro.

Ein schönes vorweihnachtliches Geschenk in Form eines großen Spendenschecks hatten Oliver Melzer und Heidrun Bierwirth von der Trimet Automotive Sömmerda GmbH & Co. KG im Gepäck, als sie am 05. Dezember in der Feuerwache Sömmerda eintrafen.

„Wir wollen mit der finanziellen Unterstützung auch von unserer Seite ein Zeichen dafür setzen, dass das Ehrenamt wichtig ist“, so Oliver Melzer, Trimet-Werkleiter in Sömmerda. Dass die Wahl diesmal auf die Feuerwehr Sömmerda bzw. den Feuerwehr-Nachwuchs fiel, hatte seinen Hintergrund in einem Einsatz der Wehren aus Sömmerda und Ortsteilen im August dieses Jahres bei Trimet. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte größerer Schaden verhindert werden.

„Gerade auch die ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehr ist unerlässlich. Umso wichtiger ist es, schon die Jüngsten in der Jugendfeuerwehr an diese Aufgabe heranzuführen. Das möchten wir gern unterstützen“, so Oliver Melzer bei der Scheckübergabe im Beisein von Stadtbrandmeister Stefan Schönfeld, Sömmerdas Wehrleiter Dirk Beck, Jugendwartin Susanne Mund und Laura Behringer von der Sömmerdaer Jugendfeuerwehr.

Mit einem großen Dankeschön wurde der Scheck entgegengenommen. „Das hat uns ein bisschen überrascht – auch die Summe. Damit kann man natürlich einiges für die Jugendfeuerwehr machen“, freute sich nicht nur Dirk Beck. Vorstellungen gibt es bereits einige. Ein sogenanntes Rauchhaus beispielsweise für die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses würde man gern anschaffen. An diesem Modell kann man zeigen, wie schnell sich Rauch in einem Haus ausbreitet.

Es ist transportabel und könne deshalb nicht nur von der Jugendfeuerwehr in Sömmerda genutzt, sondern auch beim Feuerwehrnachwuchs in den Ortsteilen für Ausbildungszwecke eingesetzt werden – ebenso bei der Brandschutzerziehung in Schulen. „Wir haben zwar schon einmal versucht, ein solches Rauchhaus selbst zu bauen, aber das ist schwierig, weil auch einiges an Technik reingehört“, so Jugendwartin Susanne Mund.

Laut Stadtbrandmeister Stefan Schönfeld gab es in diesem Jahr allein acht bis zehn Einsätze in Privathaushalten, in denen der Rauchmelder angeschlagen hatte.