Treffen der Netzwerkinitiative „Innenstädte erfolgreich machen“
13.03.17 15:35

Aktion „Heimat shoppen“ in Sömmerda am 08. und 09. September 2017 geplant

Die Akteure der IHK-Netzwerkinitiative "Innenstädte erfolgreich machen" trafen sich kürzlich im Café Bergmann. Unter anderem war die Aktion "Heimat shoppen" ein Thema der Beratung.

Im Rahmen der Netzwerkinitiative „Innenstädte erfolgreich machen“ trafen sich kürzlich die Sömmerdaer Akteure im Café Bergmann. Die Tagesordnung umfasste unter anderem die Durchführung und Organisation des diesjährigen Weihnachtsmarktes in Sömmerda, die weitere Vorgehensweise mit der „SÖM-Card“ sowie die Aktion „Heimat shoppen“, die Schwerpunkt der Beratung war.

Auch mit der Problematik, dass sich die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage verringert hat, setzten sich die Akteure auseinander. Der Handwerker- und Gewerbeverein Sömmerda e. V. machte die Bedeutung der Sonntagsöffnungen für die Gewerbetreibenden deutlich. Viele Einzelhändler nutzen an solchen Tagen auch die Möglichkeit, mit individuellen Aktionen die Kunden über Angebote und aktuelle Trends zu informieren. Bürgermeister Ralf Hauboldt weiß, dass die verkaufsoffenen Sonntage für Gewerbetreibende von existenzieller Bedeutung sind, verwies aber gleichzeitig auf das Thüringer Ladenöffnungsgesetz als Grundlage. „Der Stadt Sömmerda sind die Hände gebunden. Wir können auf die strengen gesetzlichen Regelungen keinen Einfluss nehmen“, begründete der Stadtchef in der Zusammenkunft.

Mit der Imagekampagne „Heimat shoppen“ möchten die Akteure der Netzwerkinitiative am 08. und 09. September  auf die zahlreichen Leistungen der Händler, Dienstleister und Gastronomen vor Ort aufmerksam machen.  Ziele des Projektes sind, die Bindung an lokale Händler zu stärken, Arbeits- und Ausbildungsplätzen zu sichern, das gesellschaftliche Engagement der örtlichen Händler, Dienstleister und Gastronomen wertzuschätzen, die Städte, insbesondere der Innenstädte, zu beleben sowie die Lebensqualität zu erhöhen. Erkennungszeichen der Aktion werden Einkaufstüten sein, die mit dem Logo „Heimat shoppen“ werben. Aber auch mit Sammelheften, Aufklebern an Schaufenstern und Ansteckbuttons soll geworben werden.

Ebenfalls für den 09. September bereitet die Stadt den diesjährigen Ernteumzug, der unter einem besonderen Vorzeichen steht, vor: Vor 200 Jahren fand der Ernteumzug erstmalig statt. In Verbindung mit dem Umzug wird auch wieder zum Bauernmarkt eingeladen. Lena Kob, Stadtmarketing-Mitarbeiterin, verwies auf die Verbindung zwischen regionalem Bauernmarkt und lokalem Einkauf, um Synergieeffekte zu nutzen. Damit die Aktion „Heimat shoppen“ ein Erfolg wird, ist eine langfristige Planung die Grundvoraussetzung, umriss Dr. Hardo Kendschek, Geschäftsführer der komet-empirica GmbH, die wissenschaftlicher Partner der IHK bei der Netzwerkinitiative ist, das Ansinnen. Geplant sind ein Internetauftritt über facebook, ein Video mit Informationen zur Aktion sowie Veröffentlichungen im Sömmerdaer Amtsblatt, in der regionalen und überregionalen Presse. Auch eine Händlerbefragung zur Beteiligung an der Kampagne ist vorgesehen.

Der IHK-Netzwerkinitiative  gehören neben der Stadt Sömmerda die Städte Eisenach, Apolda und Sondershausen an. Ziel ist es, mit Hilfe lokaler Akteure nachhaltige Strukturen zu entwickeln, die zur Stärkung der Innenstädte beitragen.