5000 Kinder- und Jugendstadtpläne an Sömmerdaer Schulen verteilt
13.05.16 15:02

Kinder- und Jugendparlament setzte Projekt mit Hilfe vieler Partner um

Mitglieder des Kinder- und Jugendparlamentes bei der Übergabe am Gymnasium Sömmerda mit Wolfgang John (4. v. l.), Udet Hollmann (5. v. r.), Julia Ansorg (2. v. r.) und Bürgermeister Ralf Hauboldt (r.).

Wo befinden sich die Spielplätze in Sömmerda und den Ortsteilen, wo die Bibliothek, der Jugendtreff B27, das Schüler-Freizeit-Zentrum, die Schwimmhalle und das Freibad? Wo gibt es Spielzeug zu kaufen?

Das alles und noch viele weitere Informationen gibt es farbig auf weiß im nagelneuen Kinder- und Jugendstadtplan, den Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments (KJP) am 12. Mai in allen acht Schulen in Sömmerda übergaben. Unterstützt wurden sie dabei von Bürgermeister Ralf Hauboldt, Hauptamtsleiter Udet Hollmann und Julia Ansorg, Ansprechpartnerin für die jungen Parlamentarier bei der Stadtverwaltung.

Zwischen Idee und Übergabetermin des Kinder- und Jugendstadtplans lagen zahlreiche Aktivitäten wie unter anderem die Bildung einer Arbeitsgruppe im Rahmen des KJP, Zeichenwettbewerb für ein Maskottchen und ein Verlagsbesuch. Unterstützung beim Projekt Stadtplan gab es für das Kinder- und Jugendparlament von der Stadtverwaltung und dem Barfuß-Verlag sowie eine Förderung über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ (3000 Euro) und Spenden der Sömmerdaer Energieversorgung GmbH (500 Euro) sowie des Rotary-Club Sömmerda (400 Euro).

Die Legende auf dem Kinder- und Jugendstadtplan ist mehrsprachig und wurde in Deutsch sowie dank Mithilfe kompetenter Übersetzer auch in Englisch, Russisch und Arabisch erstellt.

Einen Plan in dieser Form, so Bürgermeister Ralf Hauboldt, gibt es in Thüringen wohl nicht. Er sei ein weiteres Beispiel dafür, wie sich die jungen Politiker in der Stadt mit ihren Ideen und Vorstellungen einbringen. Dafür gebühre ihnen Anerkennung.

Eine sehr gute Sache sieht Wolfgang John, stellvertretender Schulleiter am Albert-Schweitzer-Gymnasium Sömmerda, im Kinder- und Jugendstadtplan. Insbesondere auch für die Fahrschüler - das sind gut die Hälfte der Schüler am Gymnasium -, die im Plan wichtige Hinweise zur Kreisstadt finden. Sein Dankeschön ging an alle beteiligten Akteure, insbesondere auch an die Vertreter aus dem Gymnasium im Kinder- und Jugendparlament und dessen Vorsitzenden Paul Böning.