Gespräch zur Berufsschule im Ministerium
14.03.16 13:36

Sömmerdas Bürgermeister hatte Termin bei Bildungsministerin gemeinsam mit Landrat und Kreistagsvertretern organisiert

Als gut verlaufen schätzte Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt das am 11. März gemeinsam mit Landrat Harald Henning und dem SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Jörg Hopfe stattgefundene Gespräch zur Staatlichen Berufsbildenden Schule im Bildungsministerium  ein.
Der Termin mit Bildungsministerin Dr. Birgit Klaubert war von Sömmerdas Bürgermeister organisiert worden.  Dabei ging es darum, gemeinsam Alternativen für die Berufsschule, die sich in Trägerschaft des Landkreises befindet, zu erörtern. Das Bildungsministerium hatte dem Landkreis per Bescheid mitgeteilt, dass dieser ein Konzept zur Weiterführung der Sömmerdaer Berufsschule etwa als Schulteil bzw. im Rahmen eines Schulverbundes vorlegen oder die Berufsschule auflösen soll.

Für Bürgermeister Ralf Hauboldt ist der Fortbestand der Staatlichen Berufsbildenden Schule vor allem auch mit Blick auf die 200-jährige Industriegeschichte Sömmerdas und die in der Entwicklung befindliche Großindustriefläche bei MDC ein entscheidendes Kriterium für die Stadt. „Dass man sich angesichts der Schülerzahlen für einen Verbund öffnen muss, steht dabei außer Zweifel“, so Hauboldt.

Angestrebt ist vom Landkreis in Sachen Berufsschule ein Schulverbund mit dem Weimarer Land. „Wir hoffen, dass das so funktioniert“, sagte Bürgermeister Hauboldt nach dem Gespräch im Ministerium. Er betonte zugleich, dass er beim nächsten von der Stadt organisierten Unternehmertreff Bürgermeister am 05. April auch noch einmal explizit auf die an der hiesigen Berufsschule gegebenen Ausbildungsmöglichkeiten mit der Bitte um deren Nutzung verweisen werde.

Beim Tag der offenen Tür am 12. März an der Staatlichen Berufsbildenden Schule sowie der Kreisvolkshochschule, die im gleichen Gebäude sitzt, hatte sich Bürgermeister Ralf Hauboldt noch einmal ein Bild von den örtlichen Gegebenheiten und Angeboten im Haus gemacht.