Allianz-App, Erlebnis-Camping und Mehrgenerationen-Angebote
16.02.16 08:51

Im Zukunftsforum der Allianz „Thüringer Becken“ Ideen vertieft

Lukas Bamberger von der DSK (vorn) moderierte an einem der insgesamt fünf großen Tische. Hier wird gerade zum Thema Wirtschaft/Verwaltung/Tourismus diskutiert, die Ideen vertieft und deren zeitliche Umsetzung eingeordnet.

Pierre Treuse von der FH Erfurt und Vertreter der Mitgliedskommunen der Allianz ordnen an ihrem Tisch Ideen.

Stephan Diesel von der DSK reicht das Mikrofon an Julia Ansorg, eine der Moderatorinnen, für eine kurze Zwischenbilanz.

Diesmal saßen Vertreter der vier Mitgliedskommunen der Allianz gemeinsam im Sömmerdaer Volkshaus, um zu vertiefen, was bei den Zukunftsstadtkonferenzen Anfang Januar an Ideen für die weitere Entwicklung in den vier Orten sowie für den gemeinsamen Allianz-Raum  entwickelt worden war. Und das sind ziemlich gute Ideen, fasste Stephan Diesel, Projektbearbeiter der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK), beim Zukunfstforum am 12. Februar die Ergebnisse der zuvor zeitgleich in den vier Kommunen stattgefundenen Konferenzen zusammen.

Nun gehe es darum, im Zukunftsforum die Ideen so weiterzuentwickeln, dass sie letztendlich in ein Konzept überführt werden können, was Arbeitsgrundlage für die Allianz, aber zugleich auch die Grundlage für eine Förderung sein soll.

„Es geht um die Zukunft und um die Vernetzung einer Region“, unterstrich Stephan Diesel und ermutigte zu weiteren Ideen und Visionen an den gemischt mit Teilnehmern aus Sömmerda, Buttstädt, Kindelbrück und Straußfurt besetzten Tischen, die einen Querschnitt aus Bürgerschaft, Institutionen, Vereinen, Verwaltung, Wirtschaft und Politik repräsentierten.

Und so wurde an den Tischen debattiert, notiert, wurden die Ideen aus den Zukunftsstadtkonferenzen bezüglich einer zeitlichen Umsetzung gewichtet und vertieft. Deutlich wurde dabei, dass die Teilnehmer des Zukunftsforums etwa dem Breitband-Ausbau, einer multifunktionalen Allianz-App oder auch dem Ausbau und der Verknüpfung von Radwegen einschließlich Verbindung mit E-Bike-Ladestationen den zeitlichen Vorrang geben.

Begleitet wurde das Zukunftsforum wie schon die Zukunftsstadtkonferenzen neben der DSK auch von Vertretern - Lehrenden und Studierenden - der Fachhochschule Erfurt, Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation. Sie übernehmen die wissenschaftliche Betreuung des Allianz-Projektes im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Zukunftsstadt 2030 plus“.

Bis März übrigens soll das Konzept „Zukunftsstadt“ der Allianz „Thüringer Becken“ fertig sein.